Kategorie-Archiv: Platin

Edelmetalle

Edelmetalle sind korrosionsbeständig, weshalb sie seit jeher bevorzugt zur Schmuckherstellung genutzt werden.
Die Korrosionsbeständigkeit der Edelmetalle liegt darin, dass diese Metalle keine chemische Verbindung mit Sauerstoffmolekülen eingehen. Es findet somit quasi kein Zersetzungsprozess wie Rost o.ä. statt.

Edelmetalle, die für die Schmuckherstellung genutzt werden, sind vorwiegend Gold, Platin und Silber.

Wissenswertes über Edelmetalle:

Edelmetalle: Goldförderung und Bedarf des Edelmetalls

Durchschnittlich werden ca. 3000 Tonnen Gold pro Jahr gefördert. In den 1970er Jahren wurde in Südafrika noch das meiste Gold mit ca. 1000 Tonnen/Dekade gefördert.  Mittlerweile liegt China mit ca. 340 Tonnen/Jahr bei der Förderung dieses Edelmetalls an der Spitze. Die Fördermenge in Südafrika liegt bei ca. 188 Tonnen im Jahr.  Den größten jährlichen Bedarf an gefördertem Gold hat die Schmuckindustrie. Gut 65 Prozent der jährlich geförderten Menge des Goldes wird zu Schmuck verarbeitet.  Hierbei spielt die immer größer werdende Bevölkerungszahl eine wichtige Rolle, da es in vielen Kulturen zur Tradition gehört, bei besonderen Anlässen Goldschmuck und Goldmünzen zu verschenken. Beispielsweise werden bei türkischen Hochzeiten vorzugsweise Goldschmuck und Goldmünzen an das Brautpaar verschenkt. Dieses Gold soll später dazu dienen, die Hochzeit eines der Kinder zu finanzieren.

Hauptabnehmer des Goldes für die Schmuckproduktion sind die USA, China, Indien und die Türkei!

 

Edelmetalle: Platin und seine Namensherkunft:

An der 79. Stelle des Periodensystems der Elemente findet man Platin, das mit dem Symbol Pt gekennzeichnet wird. Schmuckstücke aus diesem Edelmetall werden ebenfalls mit dem Kürzel PT gestempelt/Punziert. Der ursprüngliche Name stammt aus dem Spanischen (Platina), das soviel bedeutet wie (kleines Silber oder geringfügiges Silber). Das Wort Silber heißt im Spanischen (Plata). Bereits im 17. Jahrhundert fanden Spanier beim Goldwaschen große Mengen des Edelmetalls in Flüssen. Die Spanier erkannten, dass das Edelmetall die selbe Dichte und somit auch fast das selbe spezifische Gewicht wie Gold hatte, hielten es jedoch für wertlos und unbrauchbar (Nicht reifes Gold) und warfen es teilweise zurück in die Flüsse. Die spanische Regierung erkannte, dass man dieses Edelmetall aufgrund der selben spezifischen Eigenschaften auch zum “verfälschen” oder “strecken” von Gold benutzen könne und verhängt somit ein totales Exportverbot für das “kleine Silber”.
Abbildungen von Schmuckstücken aus Edelmetalle wie Gold und Platin:

Edelmetalle Goldringe 750er   Edelmetalle Weißgoldring Edelmetalle Ring

 

 

Platin und Platinschmuck

Platin und Platinschmuck.
Ist in Bezug auf die Schmuckherstellung das wohl begehrteste Metall, obgleich auf das elektrochemischen Normalpotential Gold als edler angesehen werden muss.
Auch wie Gold wird bei Platin der Reinheitsgehalt in Promille-Anteilen angegeben.
Schmuck aus dem begehrten Metall ist immer mit 950 gestempelt, da nur diese Legierung für die Schmuckproduktion Verwendung findet.

 

Für die Schmuckproduktion werden folgende Legierungen verwendet:

Juwelierplatin:
Besteht zu 96% aus reinem Platin und zu 4% aus reinem Kupfer.

Fasserplatin:
Besteht ebenfalls zu 96% aus reinem Platin und zu 4% aus reinem Palladium.

 

Namensgebend für Platin:

An der 79. Stelle des Periodensystems der Elemente findet man Platin, welches mit dem Symbol Pt gekennzeichnet wird. Schmuckstücke aus diesem Edelmetall werden ebenfalls mit dem Kürzel PT gestempelt/Punziert.
Der Ursprüngliche Name stammt aus dem Spanischen (Platina) welches soviel bedeutet wie (Kleines Silber oder geringfügiges Silber).
Das Wort Silber heißt im Spanischen (Plata).
Bereits im 17. Jahrhundert fanden Spanier beim Goldwaschen große Mengen des Edelmetalls in Flüssen. Die Spanier erkannten, dass das Edelmetall die selbe Dichte und somit auch das selbe spezifische Gewicht wie Gold hatte, hielten es jedoch für wertloses und unbrauchbares (Nicht reifes Gold) und warfen es teilweise zurück in die Flüsse.
Die spanische Regierung erkannte, dass man dieses Edelmetall aufgrund der selben spezifischen Eigenschaften auch zum „verfälschen“ oder „strecken“ von Gold benutzen könne und verhängt somit ein totales Exportverbot für das „kleine Silber“.

Alternativen:

Der meiste angebotene Schmuck aus dem begehrten Metall liegt in Form von Eheringen und Diamantringen in den Auslagen der Juweliere und Goldschmiede.
Für den Laien ist ein optischer unterschied zwischen einem Ring aus 950er Platin und einem 585er oder 750er Weißgoldring nicht zu erkennen.
Wer also etwas Geld beim Schmuckkauf sparen möchte, der greift lieber zum Weißgoldschmuck.

Erkennen Sie den Unterschied?
Fahren Sie mit der Maus über das Bild und Sie sehen, ob Sie richtig lagen mit Ihrer Vermutung!

Ehering aus Platin     Ehering aus 585er bzw. 750er Weißgold

Bei den hier abgebildeten Ringen handelt es sich um mattiert- und kreuzsatinierte Ringe, was das Unterscheiden ein wenig erschwert 😉

Eine große Auswahl an Eheringen (mit und ohne Diamanten), Diamantringen, Diamantarmbändern, Diamantohrsteckern und Diamantcolliers in nahezu allen Goldlegierungen finden Sie auf www.juwelierhausabt.de und auf www.pearlgem.de .