Edelsteine und der Mensch

Edelsteine und der Mensch. Seit jeher haben sie eine große Faszination auf Menschen ausgeübt. In früheren Jahrunderten waren Edel- und Schmucksteine lediglich der privilegierten Oberschicht vorbehalten, die ihren Machtanspruch mit Edelsteinen, wie Diamanten, Rubinen, Smaragden und anderen wertvollen Edelsteine untermauerten. Heute sind Schmuck- und Edelsteine bei allen Bevölkerungsschichten beliebt und leistbar.

Dem Menschen sind Schmuck- und Edelsteine seit über 10000 Jahre bekannt. Ob Granat, Lapislazuli, Smaragde, Jade, Bernstein und viele andere, allesamt wurden sie für die Schmuckherstellung benutzt. Diese Edelsteine blieben jedoch der wohlhabenden Oberschicht vorbehalten. Sie dienten Ihnen als Ausdruck ihrer gesellschaftlichen Position. Später begründeten Mächtige (Königen, Fürsten) ihren Machtanspruch durch edelsteinbesetzte Insignien (Krone, Reichsapfel). Noch heute kann man in vielen Museen und Schatzkammern (z.B. im Tower von London hier Waterloo Barracks) dieser Welt diese Insignien  bewundern. Diamantenbesetzte und mit anderen Edelsteinen reichverzierte Schmuckstücke zeugen von Machtansprüchen vergangener Zeit.

Edelsteine und der Mensch haben in der heutigen modernen Zeit eine andere Zielsetzung. Sie werden weniger getragen, um Machtansprüche zu symbolisieren, vielmehr werden sie aus Leidenschaft zu Schönheit und Liebreiz getragen.

Auch heutzutage haben Edelsteine eine fast hypnotische Wirkung auf seinen Bewunderer. Bei Menschen, die einen Edelstein erwerben, schwingt eine gewissen Passion mit. In der früheren Zeit, als man vieles naturwissenschaftlich nicht erklären konnte und sich der Mystik und Religion bediente, umgaben Edelsteine den Zauber des Übernatürlichen und Geheinisvollen. Sie wurden in Amuletten getragen, oder als Talisman.

Somit fanden Edelsteine auch ihren Platz in den Religionen.
So trägt der Amtsschild des Hohepriesters der Juden 12 Edelsteine, die die 12 Stämme Israels beschreiben. Edelsteine besetzen auch die Papstkrone, Tiara genannt. Auch die byzantinisch-orthodoxe Mitra ist reich verziert mit Edelsteinen. Alle großen Religionen verwenden edle Steine, sei es als schmückenden Zierrat für religöse Gegenstände (Kreuze), oder bei der Darstellung von Bauwerken.

Edlesteine wurden auch immer als Wertanlage angesehen, jedoch kommt nur der König der Edelsteine hier in Betracht, der Diamant (gr. adamas = der Unbezwingbare).
Einzig Diamanten haben sich trotz Kriegswirren und Wirtschaftsdepressionen immer als wertbeständig erwiesen.

Aquamarine
Diamanten
Rubine
Saphire
Smaragde
Südseeperlen
Tahitiperlen
Tansanite