Saphire

Saphire

Saphire gehören wie auch die Rubine zur Mineralgruppe der Korunde. Saphire kommen in allen Regenbogenfarben, außer in rot vor. (Die roten Korunde sind Rubine)
Die begehrtesten Saphire sind die intensivblauen Saphire und die sogenannten Padparadscha Saphire.

Padparadscha Saphire

Um eine intensive Färbung zu erhalten, werden Saphire für gewöhnlich erhitzt (gebrannt). Der Saphir hat ähnlich dem Rubin eine Mohshärte von 9.
Somit sind diese beiden Edelsteine aus der Mineralgruppe der Korunde die zweithärtesten Mineralien, neben den Diamanten.

 

Fundorte

Als die bedeutendsten Fundorte für Saphire gelten Sri Lanka, Indien, Madagaskar, Australien und die USA.
Die Steine aus Madagaskar sind von sehr hoher Qualität, was die Farbe, die Reinheit und die Größe der dort gefundenen Steine betrifft.  Unter den Schmuckliebhabern ist dieses jedoch nicht so bekannt und es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die besten Saphire aus Sri Lanka stammen. Diesem Gerücht zufolge gelangen Steine aus Madagaskar meist falsch deklariert als Saphire aus Sri Lanka auf die Edelsteinmärkte weltweit.

Schliffe und berühmte Steine

Klare Steine von hoher Reinheit und Farbintensität erhalten den sogenannten Facettenschliff.

Der größte bisher bekannte blaue facettierte Saphir ist der Logan-Saphir mit 422,99 Karat Steingewicht. Der Stein ist in einer Brosche zusammen mit 20 Diamanten, welche ein Gesamtgewicht von 16.00 Karat haben, eingefasst. Die Besitzerin Frau Logan, welche dem Stein seinen Namen zu verdanken hat, stiftete den Stein im Jahre 1960 dem Smithsonian Institute in Washington D. C.
Auch die Zarenfamilie Romanov war im Besitz von großen und hochwertigen Saphiren, welche vorzugsweise aus Ceylon stammten und in diamantbesetzen Broschen eingefasst wurden.

Steine mit großen Einschlüssen oder undurchsichtige Steine werden im Cabochonschliff geschliffen, wobei bei guten Steinen auf der Oberflächenrundung ein Sterneneffet entsteht.

Der größte bisher geschliffene Saphir im Cabochonschliff ist der sogenannte „Stern von Indien“. Der Stern von Indien gelangte 1901 in das „American Museum of Natural History“ und ist noch heute dort ausgestellt.

 

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