Schlagwort-Archive: diamanten

HPHT Diamanten

HPHT Behandlung (Hochdruck-Hochtemperatur Behandlung)

Eine weitere Behandlung zur Verbesserung von Diamanten ist die sogenannte HPHT Behandlung (engl. High Pressure – High Temperature Treatment).
Diamanten, die braune Einschlüsse, oder ähnlich gelagerte Verunreinigungen haben, werden durch die HPHT Methode aufgehellt, oder gänzlich entfernt. Abhängig von der Art des Diamanten lässt sich eine Verbesserung der bestehende Farbe erreichen, oder eine gewünschte Sättigung.
Das Verfahren, das Diamanten zur Farblosigkeit behandelt werden können, wurde 1999 von General Electric eingeführt. Braune Diamanten des Typs IIa, haben wenig, bis kaum messbaren Stickstoff in der Kristallgitterstruktur.
Die braune Trübung verdankt der Diamant strukturellen Defekten, die während des Kristallwachstuns entstehen. Dabei reicht der Umfang der Defekte von punktuellen Defekten, sogenannten Cluster bzw. Leerstellen auf den Zwischengitterplätzen, von Liniendefekten, bis hin zu Flächendefekten.
Die Braunfärbung ist auf diese strukturellen Defekte zurückzuführen, die teils durch plastische Verformungen entstanden sind.
Man nimmt an, dass diese Verformungen durch die HPHT Methode repariert werden, sodass der Stein aufhellt und weiß wird. (Diese Annahme ist jedoch umstritten bei einigen Forschern). Diamanten des Typs Ia, die Stickstoffverunreinigen in ihren Clustern haben, können auch durch die HPHT Methode in ihrer Farbe verändert werden. Synthetische Diamanten, die durch die HPHT Methode behandelt wurden, um ihre optischen Eigenschaften zu verändern, können nur schwerlich von natürlichen Diamanten unterschieden werden.
Im HPHT Verfahren werden Drücke von 70.000 Atmosphären und Temperaturen von bis zu 2000° C verwendet.
Die Identifizierung von HPHT behandelten Diamanten ist in gemologischen Laboren möglich. Zum Einsatz kommen Verfahren wie die Fourier-Transformations-Spektroskopie (FTIR), als auch die Raman-Spektroskopie, die das Absorptionsspektrum im sichtbaren, als auch Infrarotbereich verdächtiger Diamanten analysiert. Dabei werden charakteristische Absorptionslinien in Bezug auf die Temperaturen untersucht. Hauptmerkmale, die unter dem Mikroskop zu sehen sind: Innere Körnung (Typ IIa), teilweise reparierte Strukturen, trübes Aussehen einiger Bereiche etc.
Diamanten, die durch das von General Electric erfundene Verfahren HPHT behandelt wurden, bekommen eine Laser Inschrift (GE POL, oder POL = Pegasus Overseas Ltd. = Partnerfirma von General Electric) auf die Rundiste des Diamanten. Man kann diese Identifizierung wegpolieren. Dies stellt jedoch kein vertrauenswürdiges Handeln dar. Die HPHT Methode ist von Dauer. Dem Käufer eines HPHT Diamanten sollte mitgeteilt werden, dass eine Behandlung vorlag.

Farbbehandelter Pink Diamant HPHT

Farbbehandelter Pink Diamant HPHT

Coated Diamanten

Coated Diamanten

Die Anfänge des sogenannten Coated Diamanten gehen zurück bis in die Viktorianische, respektive Georgische Ära. In der Zeit war es gängige Praxis, dass die Oberfläche des Edelsteins – neben dem polieren und schneiden – mit farbiger Alufolie ummantelt (Coated) wurde. Dies stellte die erste Behandlung (Treatment) von Diamanten dar.
Vereinzelt wurden solche Diamanten in geschlossenen Schmuckstücken eingesetzt, dass die Untersuchung und den Echtheitsnachweis problematisch machten.
Unter Vergrößerung ließ sich erkennen, dass sich Bereiche der Aluummantelung vom Edelstein ablösten und augenscheinlich Flocken bildeten. Ferner bildete sich auch Feuchtigkeit zwischen dem Edelstein und der Folie, sodass sich die Farbe abbaute und untergleichmäßige Färbungen entstanden.
Jedoch auf Grund des antiken Status wurden Diamanten in älterem Schmuck nicht in Ihrem Wert beeinträchtigt.
In der Neuzeit wurden anspruchsvollere Oberflächenbeschichtungen entwickelt. Dazu gehören hauchdünne Beschichtungen mit blauvioletten Farbstoffen und unter Vakuum aufgetragener Magnesiumfluoridschichten die der Magnesiumsfluorid-Beschichtung von Kameraobjektiven ähnelt.
Diese Beschichtungen führen dazu, dass z.B. ein gelb getönter Diamant „bleich“ wirkt. Beide Farben sind komplementär zueinander und bewirken, dass sich die Farben aufheben. Der Coated Diamant wirkt weiß.
Die Beschichtung durch diese Behandlungsmethode ist unter härtesten Bedingungen nur schwerlich zu erkennen.
Während aufgetragene Farbstoffe unter heißem Wasser oder Alkohol entfernt werden können, ist bei der unter Vakuum aufgetragenen Magnesiumfluoridschichtbehandlung Schwefelsäure notwendig, um den aufgetragenen Film zu entfernen. Bei starker Vergrößerung kann der aufgetragene Film nachgewiesen werden, da Luftblasen eingeschlossen wurden und die Beschichtung „erhöht“ wirkt und abplatzt.
Eine weitere Behandlungsmethode ist das Bestauben von Diamantstaub auf synthetischen Diamanten. Durch diese Methode wird ein echter Diamant simuliert. Der synthetische Diamant erhält durch diese Behandlungsmethode bestimmte Eigenschaften eines echten Diamanten, darunter höhere Kratz- und Verschleißfestigkeit, eine höhere Wärmeleitfähigkeit als auch eine geringere elektrische Leitfähigkeit.
Während die Kratz- und Verschleißfestigkeit ein legitimes und anzustrebendes Ziel bei echten Diamanten ist, sind die Methoden zum Zwecke der Irreführung (synthetischen Diamanten zum „echten“ Diamanten) als verwerflich und unseriös anzusehen.

Coated Pink Diamant

Rubin Diamantcollier Herz

Rubinhochzeit – Rubinschmuck für die Frau

Die Rubinhochzeit, der 40. Hochzeitstag steht bevor und ein ganz besonderes Geschenk soll es für die Angebetete sein?

Fast jede Frau freut sich über schönen Schmuck und es liegt nahe, der Gattin ein schönes Schmuckstück zum Hochzeitstag zu schenken.

Zur Rubinhochzeit bietet sich hier ein Schmuckstück mit Rubin / Rubinen an.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen Schmuckbeispiele mit leuchtenden und kräftig roten Rubinen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Rubinring?

rubinring-solitaer-weissgold

Rubinring Solitär mit einem 2.10 Karat Madagaskar Rubin der besten Qualität in 585er Weißgold bereits für 2165.00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

solitaer-rubinring-weissgold_ml

Rubinring Solitär mit einem 2.10 Karat Rubin der besten Qualität bereits für 2465.00 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

rubinringggelbgold04.07.2014

Rubinring Solitär in 585er Gelbgold mit einem 2.10 Karäter Rubin aus Madagaskar in der besten Qualität bereits ab 2465.00 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oder doch lieber einen edlen Rubinanhänger?

 

rubinanhaenger-gelbgold1

Rubinanhänger Solitär in 585er Gelbgold mit einem 3.50 Karäter Rubin aus Madagaskar in der besten Qualität bereits für 2625.00 Euro erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

rubinanhaenger-rosegold

Etwas ganz besonderes ist dieser Trilogie Rubinanhänger mit 3 großen Rubinen in 585er Rosegold eingefasst. Die Rubine haben ein Gesamtgewicht von 10.50 Karat. Dieser Rubinanhänger ist bereits für 7.900.- Euro erhältlich – Auch in 585er und 750er Weißgold und Gelbgold!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

rubinanhaenger-herz

Für die Herzdame zum Hochzeitstag ein Rubin- Diamanten- Herzcollier! Ein 6.50 Karat Rubin im Herzschliff sowie 1.50 Karat Diamanten gefasst in Weißgold zu einem Collieranhänger in Herzform.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Schmuckstücke mit Rubinen finden Sie auch in diesen Shops:

Rubinschmuck bei www.Pearlgem.de

Rubin Schmuck bei www.Diamantring.be

 

 

 

 

Diamanten, ihren Schliff und Entwicklung

Obgleich Diamanten schon mehrere tausend Jahre bekannt sind, erfolgte die Bearbeitung zur Erhöhung des optischen Effektes erst im 13. Jahrhundert.

Zuvor wurden Rohsteine benutzt, deren Kanten allenfalls abgeschliffen wurden, um die Optik zu erhöhen. Nun aber erfolgt ein abschleifen bzw. polieren der geraden Flächen des Oktaeder mit größerer Sorgfalt. Es entsteht der wirklich erste Brillantschliff des „Spitzstein“, benannt nach der kristaline Form. Dieser Schliff markiert den Anfang einer Schleifentwicklung, an deren Ende der moderne Brillantschliff steht.

Im 14. Jahrhundert entwickelt sich der sogenannte Dickstein, auch Tafelstein genannt. Es ist ein Oktaeder Kristall mit einer oberen großen Tafel und einer kleineren Fläche an der unteren Spitze, auch Kalette genannt.

Die entwickelte Schleifscheibe gegen Ende des 15. Jahrhundert ermöglicht es nun, dass die Facetten wesentlich verbessert werden. Durch die neue Technologie des Schleifens werden immer mehr Facetten geschliffen, um die optische Wirkung des Diamanten weiter zu steigern.

Im 16. Jahrhundert entwickelt sich der „Dickstein“ weiter. Aus diesem „Tafelstein“ entsteht ein Facettenstein mit mehreckiger Tafel. Die vier seitlichen Kanten des Ober- und Unterteils werden zu je einer Facettenfläche  abgeschliffen. Es entstehen 18 Facetten, einschließlich der Spitzfläche („einfaches Gut“).
Das sogenannte „zweifaches Gut“ beim Diamanten entsteht durch das Anlegen weitere Facetten über den seitlichen Kanten mit 34 Facetten und einer geschliffenen Rundiste. Dieser Schliff, auch Mazarin Schliff genannt, soll um 1650  auf Empfehlung des französischen Kardinals Mazarin zurückgehen.

Vicenzio Peruzzi, ein venezianischer Schleifer soll angeblich der Entwickler des Diamant Schliff mit 58 Facetten sein. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts soll er diesen Schliff entwickelt haben und damit quasi einen Quantensprung im schleifen von Diamanten eingeläutet haben. Der Grundriss bzw. die Rundiste, als auch die eigentlichen Facetten sollen nicht ganz regelmäßig sein, jedoch bekommt der Schliff das „Dreifache Gut“, oder „Peruzzi Schliff“ und kommt dem modernen Schliff mit 58 Facetten sehr nahe.

Die Vollendung des Brillantschliff erfährt der Diamant jedoch gegen 1910 aus dem sogenannten Altschliff des 19. Jahrhunderts. Die Merkmale des Diamant Schliff sind eine kreisrunde Rundiste, 32 Facetten und die Tafel im Oberteil, mindestens 24 Facetten, sowie ab und an eine Rundiste.

Brillant, oder Brillanten dürfen sich nur Diamanten mit einem bestimmten Schliff nennen. Es darf sich in diesem Fall nur der runde Diamant mit Brillantschliff sein. Alle anderen Arten müssen entsprechend bezeichnet sein/werden.
In der Alltagssprache werden von Laien meist alle geschliffenen Diamanten als Brillanten bezeichnet, auch welche ohne Brillantschliff. Oft findet auch eine Verwechslung der Begriffe Brillant und Diamant statt. Sie werden synonym genutzt.

Moderne Schliffe von Diamanten erfolgen auf mathematischen Grundlagen und aus der praktischen Erfahrung. So wurden mehrere moderne Brillantschliffe entwickelt.
Die geläufigsten Schliffe für Brillanten sind der sogenannte Tolkowsky Brillant (1919), benannt nach dem Mathematiker und Gemmologen Marcel Tolkowsky. Bei diesem Schliff gibt es eine gute Lichtausbeute und beste Brillanz. Der Tolkowsky Brillant Schliff  ist heute in den USA Grundlage der Schliffgraduierung.
Der „Ideal Brillant“ nach Johnson & Rösch von 1926. Dieser Brillant Schliff soll nicht vorteilhaft sein. Er hat keine große Brillanz und wirkt zu unförmig.
Der „Feinschliff-Brillant“ nach Eppler 1949. Im Deutschland Grundlage der Schliffgraduierung werden die Proportionen an geschliffenen Diamanten mit bester Brillanz errechnet.
Parker Brillant (1951, Parker). Gute Lichtausbeute, aber auf Grund des zu flachen Oberteils geringe Dispersion und entsprechend mangelhaftes Farbenspiel..
Skandinavischer Standard-Brillant etabliert um 1962. Dieser Brillantschliff dient in Skandinavien als Voraussetzung für die Graduierung von Diamanten. Die Werte werden von geschliffenen Diamanten gewonnen.
Brillanten mit mehr Facetten als normalerweise üblich sind u.a.

  • King Schliff von 1941 mit 86 Facetten
  • Magna Schliff von 1949 mit 102 Facetten
  • Highlight Schliff von 1963 mit 74 Facetten
  • Princess-144-Schliff von 1965 mit 146 Facetten
  • Radiant Schliff von 1980 mit 70 Facetten

 

 

Diamantenhandel in Antwerpen im Wandel?

Jahrzehntelang prägten orthodoxe Juden in Antwerpen den Diamantenhandel.

Sie handelten und bestimmten den Diamantenhandel in Antwerpen. Nun scheint es, als ob indische Diamantenhändler den „alteingesessenen“ Orhodoxen den Rang ablaufen würden. Mehr und mehr bestimmen indische Händler den Diamantenhandel in Antwerpen.

Antwerpen gilt als das weltweite Zentrum für den Diamantenhandel. Über achtzig Prozent der Rohdiamanten, sowie über fünfzig Prozent geschliffener Diamanten werden dort gehandelt, mehr als an jeder anderen Diamantenbörse der Welt.

Diamanten im Wert von über 26 Mrd. Dollar wurden allein 2012 aus der Stadt exportiert.
Laut Aussage der Migrationsforscherin Kathryn Lum hätten vor einer Generation noch Türschilder mehrheitlich jüdische Namen getragen. Nun scheint sich ein Trend abzuzeichnen, dass sich immer mehr indische Namen durchsetzen, vorzugsweise aus den indischen Bundesstaat Gujarat.
Lum hat die indische Gemeinschaft in Antwerpen untersucht. Anfang der 1960er Jahre kamen die ersten Inder aus Gujarati nach Antwerpen, die Palanpuri Jains. Sie gehörten in Indien bereits einer erfolgreichen Kaufmannsklasse an, die bereits im polieren von Diamanten Erfahrungen machen konnten.
Ihnen folgten die sogenannten Kathiawadi Patels, die einst Bauern in Indien waren, jedoch durch widrige klimatische Umstände ins Diamantenzentrum Durat kamen.
Die Patels schlossen Kontakte mit den Jains, um in Europa Fuß fassen zu können. Mittlerweile machen die Patels ihren einstigen Helfern Konkurrenz.
„Die Diamantenindustrie kann keine Verträge auf Papier geltend machen“ so Lum. Diamanten sind klein und transportabel, überall wertvoll und nicht nachvollziehbar.
Diamanten und ihr Handel beruhe vorallem auf Vertrauen, weshalb Gemeinschaften und Beziehungen zu Familienunternehmen gepflegt werden. Diese „soziale Kontrolle“ sind das Fundament der orthodoxen Gemeinschaft gewesen.

Die indischen Händler können auf ähnliche soziale Strukturen setzen und aufbauen, um Vertrauen und Kontrolle zu schaffen. Verstärkt wird diese soziale Bindung noch durch den Umstand, dass innerhalb eigenen volkszugehörigen Gruppen geheiratet wird und somit in einem engen sozialen und solidarischem Netzwerk der Handel mit Diamanten bleibt.
Um sich im Bereich des Diamantenhandels zunächst etablieren zu können, fuhren die Jains anfangs die Strategie, sich auf kleinere, weniger wertvolle Diamanten zu konzentrieren.

Heutzutage gehören die indischen Diamantenhändler zu den tragenden Pfeilern der Diamantenindustrie Antwerpens.
„2012 seien laut Lum sechs neue Mitglieder ins Board des Antwerp World Diamond Centre eingezogen – fünf davon seien Gujarati gewesen.“

Diamantenhandel

Diamantenhandel

Pavé Schmuck

Bei der Pavé Fassung handelt es sich meist um gleichgroße Edelsteine, die dicht an dicht auf einer Edelmetallfläche wie Weißgold, Gelbgold oder Platin eingefasst sind. Schmuckstücke im Pavé Style zeichnen sich durch eine flächendeckende Edelsteinoberfläche aus, die meistens aus Diamanten sind. Das Wort Pavé, oder auch Pavée, stammt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie gepflastert, Pflastersteine.
Bei Pavé Schmuck ist im Sichtbereich nur ein Minimum des Edelmetalls zu sehen, auf dem bzw. mit dem die Steine gefasst werden.

Die Fassungen, die die Edelsteine halten, können sowohl Krappen Fassungen, als auch Kugelfassungen sein.
Wenn es sich um ein Schmuckstück mit Diamanten handelt, kann dieses sehr teuer sein, obgleich es sich nur um kleine Diamanten handelt, die verarbeitet wurden.

Die Herstellung, insbesondere das Einfassen der vielen kleinen Diamanten macht einen Großteil der Herstellungskosten aus. Jeder einzelne Diamant muss händisch eingefasst werden.
Große Beliebtheit erfreut sich Diamantschmuck im Pavé Style als Diamantanhänger, Diamantringe und Diamantohrringe.

Beim Pavé Schmuck sind auch schöne Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Edelsteinen wie Rubine, Saphire und Tansanite möglich.
So gibt es teilbesetzte Pavéringe, bei denen die komplette Ringschiene mit Diamanten besetzt ist und ein farbiger Edelstein in der Mitte den Ring krönt.

Anhand der unteren Abbildungen kann man sich einen Eindruck verschaffen.

diamantanhaenger-Pavédiamantring-125-Pavé

PavéStyle

diamantring-3_25ctpavé

diamantring-gelbgold-pavee-152-karat-diamanten

     Diamantring Pavee 1.52 Karat in 585er Gelbgold

 

 

Diamanttester

Um einen echten Diamanten von einem Moissaniten und von Glas zu unterscheiden, benötigt man einen sogenannten Diamanttester. Damit ist eine Diamantüberprüfung selbst für den Laien einfach zu handhaben. Vorteil ist auch, dass auch gefasste Steine leicht zu überprüfen sind. Nur erfahrene Diamantenhändler mit jahrelanger Erfahrung können anhand einer Lupe zwischen Diamanten, Moissanite und Glas unterscheiden. Für einen „normalen Anwender“ ist sowas nicht möglich. Ein Diamanttester, auch Wärmewiderstandsprüfer genannt, ermöglicht auch Laien, zwischen einem Diamanten, Diamant- Ersatzsteinen, Moissaniten und Glas zu unterscheiden. Dabei gibt es Kombigeräte (Diamant-Moissanitetester), mit denen man in einem Testdurchgang feststellen kann, was für einen Stein man vor sich hat. Kombigeräte messen die Wärmeleitfähigkeit und die elektrische Leitfähigkeit eines Steines in nur einem Testdurchgang. Die verschiedenen Dichten und Leitfähigkeiten der Materialien erzeugen Ergebnisse, anhand derer sich die Steine verifizieren, respektive identifizieren lassen.

diamanttester-moissanitetester

Diamantschliff

Der typische Diamantschliff, ist der Brillantschliff. Dieser Schliff stellt die Vollendung eines modernen Edelsteinschliffes dar. Er entstand um 1910 aus dem sogenannten Altschliff des 19. Jahrhunderts.
Brillantschliff:
Ein Diamant im Brillantschliff muss mindestens 57 Facetten aufweisen.
(1 Facette ist eine angeschliffene glatte Fläche auf dem Diamanten)
Die Tafel, ist die größte Facette. (Tafel = Die Oberfläche des Diamanten)
Beim Brillantschliff müssen im oberen Teil des Diamanten zwischen Tafel und Rundiste 32 kleine Facetten vorhanden sein. (Rundiste = glatter Schleifrand, der die obere Diamanthälfte von der unteren Diamanthälfte trennt)
Auf der Unterseite des Diamanten müssen 24 Facetten vorhanden sein, um den Brillantschliff zu erhalten/erreichen. Manchmal gibt es auch eine abgeplattete Spitze, die punktförmig im Unterteil vorhanden ist, die sogenannte Kalette.

Brillantschliff

Der runde Diamantschliff:
Anders als beim Brillantschliff müssen bei dieser Schliffform 9 Facetten in der oberen Diamanthälfte vorkommen (Inklusive der Tafel) und weitere 8 Facetten auf der Unterseite des Diamanten.

schwarzer diamant

 

Zusätzlich werden noch folgende Schliffformen häufig bei Diamanten angewandt:

Der Tropfenschliff:
Schwarzer Diamant Tropfen

Der Smaragdschliff:
Schwarzer Diamant Smaragdschliff

 

Der Princess-Schliff:
Schwarzer Diamant im Princess-Schliff

 

Der Kissenschliff:
Schwarzer Diamant im Kissenschliff

 

Der Baguettschliff:
Blauer Diamant im Baguettschliff

 

Der Trillantschliff:
Schwarzer Diamant im Trillantschliff

 

Der Ovalschliff:
Schwarzer Diamant im Ovalschliff

 

Diamantgewicht

Das Diamantgewicht wird in Karat gemessen und angegeben. Ein Karat entspricht einem Gewicht von 0,2 Gramm. (1Ct. = 0,2 Gramm) Unter Diamanthändlern ist es auch üblich, anstelle von Karat in Punkten zu messen. Ein Karat entspricht 100 Punkte. So entspricht ein Diamant mit einem Gewicht von 0.75 Karat auch 75 Punkten oder 3/4 Karat. In den USA sagen Händler zu einem 0.75 Karat Diamanten auch „half and a quarter“ also halb und ein viertel.

Diamantgewicht = Karat

Das Wort Karat kommt aus dem Griechischen „Keration“, welches Johannisbrotbaum bzw. Fruchtkern des Johannisbrotbaumes bedeutet. Hier liegt auch der Ursprung der Gewichtseinheit Karat. Die Früchte des Johannisbrotbaumes, welche an Erbsenschoten erinnern tragen kleine Samenkörner in sich, welche nahezu immer exakt 0,2 Gramm wiegen, also 1.00 Karat. In der Antike dienten diese Samenkörner als  Wiegeeinheit für Diamanten und Edelsteine, welche bis heute als Gewichtsbezeichnung und Gewichtseinheit (0,2 Gramm = 1.00 Karat) erhalten blieb. Für die Gewichtsangabe (Diamantgewicht) wird sowohl das Wort Karat, als auch Carat benutzt.

Um eine exakte Messung des Diamantgewichtes vornehmen zu können, braucht man eine sogenannte Karatwaage. Beim kauf einer solchen Karatwaage sollte man lieber ein paar Euro mehr investieren und darauf achten, dass diese auf 0.002 Gramm genau wiegt.

Diamantgewicht

 

Diamantreinheit

Die Diamantreinheit, im Englischen auch „Clarity“ ist ein wichtiger Punkt bei der Beurteilung von Diamanten und deren Wert. Die Reinheitsstuffen beschreiben in welchem Maße ein Diamant frei von Einschlüssen ist. Die Einschlüsse eines Diamanten können, kleine Kristalle, Hohlräume, Risse und andere Verunreinigungen sein. Die Reinheitsbeurteilung erfolgt unter einer 10-fachen Vergrößerung.
Wenn bei einer 10-fachen Vergrößerung keine der zuvor erwähnten Einschlüsse erkennbar sind, so spricht man von einem lupenreinen Diamanten.

International wird die Diamantreinheit wie folgt gekennzeichnet:

IF = Lupenrein
(Bei einer 10-fachen Vergrößerung sind keine Einschlüsse zu erkennen)

VVS1 und VVS2 = Winzige kleine Einschlüsse
(Sehr kleine Einschlüsse, die bei einer 10-fachen Vergrößerung nur sehr schwer zu erkennen sind)

VS1 und VS2 = Sehr kleine Einschlüsse
(Sehr kleine Einschlüsse, die bei einer 10-fachen Vergrößerung nicht allzu schwer zu erkennen sind)

SI1 und SI2 = Kleine Einschlüsse
(Kleine Einschlüsse, die bei einer 10-fachen Vergrößerung sehr leicht zu erkennen sind)

P1 (I1*)= Deutliche Einschlüsse
P2 (I2*)= Große Einschlüsse
P3 (I3*)= Grobe Einschlüsse
(P1, P2 und P3 auch Piké Diamanten genannt, haben größere oder zahlreiche kleinere Einschlüsse, die mit dem bloßen Auge zu erkennen sind. Diese Einschlüsse beeinträchtigen die Brillanz des Diamanten leicht bis stark)

*Die Englische Bezeichnung für die Reinreiten Pikè lauten „Inclusion“ und werden mit I1, I2 und I3 deklariert.