Schlagwort-Archiv: diamanten

Diamanten – eine krisensichere Anlagealternative?

Diamanten – eine krisensichere Anlagealternative?
Häufig wird darüber gesprochen, dass Diamanten nebst Gold als Anlagealternative attraktiv sei. Als Anlageobjekt in bezug auf Rohstoffe gilt Gold für die meisten Leute als der „sichere Hafen“. Problematisch ist jedoch, dass Gold bezogen auf die Rendite an den Aktienmärkten Kursschwankungen unterliegt und somit volatil, also flüchtig ist. Für den normalen Anleger also eher als problematisch einzustufen. Für den Endkunden sind die wichtigen Faktoren, ob sich ein Diamant als Wertanlage eignet schwer zu erkennen, respektive einzuschätzen. Fundiertes Fachwissen, sowie eine gute Vernetzung von aktuellen informationen sind qausi unerlässlich, um eine optimierte Beurteilung vornehmen zu können. Hier sind die Fachleute mit mehrjähriger Erfahrung gefragt.
Nun werden immer wieder Diamanten als Alternative diskutiert. Dazu sollte man wissen, dass Diamanten nicht so den Kursschwankungen, respektive den Verwerfungen unterliegt, wie Gold. Denn mit Diamanten wird kein Produkt konstruiert. Sie gelten als wertbeständig und bleibend.

Zudem kommt eine in diesem Jahr veröffentlichte Studie der Unternehmerberatung Bain & Co. in der auf eine Steigerung der Werte von Diamanten hingewiesen wird. Seit mehreren Jahrzehnten wurden keine Diamantminen mehr erschlossen, die nachhaltig und entscheidend für den Weltmarkt sind, jedoch steigt die Nachfrage kontinuierlich an, was die Attraktivität und den Wert von Diamanten beeinflusst. Man rechnet damit, dass bis zum Jahr 2020 quasi eine Verdopplung der Diamantenpreise erfolgt.

 

Diamanten – eine krisensichere Anlagealternative?
Folgendes muss beachtet werden!

Diamanten als Werteanlage unterliegen jedoch einigen Kriterien. So ist nicht jeder Diamant per se eine lohnende Wertanlage. Folgende unverzichtbare Kriterien müssen vorhanden sein, um einen Diamnten als explizite Wertanlage betrachten zu können.

  • Zertifikatsnachweis – hier ist GIA (Gemological Institute of America) wohl das Maß aller Dinge
  • Blutdiamanten – Aus welcher Mine wurde der Diamant gefördert? Wurden /werden Kriege bzw. politische Konflikte damit finanziert? Nur legale Quellen und Edelsteinschleifereien sind legitim. Stichwort Transparenz.
  • Qualität – meistens weiße Diamanten im Rundschliff der Farbe G-D (feines weiß – hochfeines weiß)

 

Diamanten - eine krisensichere Anlagealternative?

Solitär Diamantring

Die klassische Form des Solitär Diamantringes mit 6 Krappen, ist auf einen Entwurf des Amerikanischen Juweliers Charles Lewis Tiffany (Tiffany & Co.) im Jahre 1886 zurück zu führen, weshalb diese Fassung auch Tiffany Mount bzw. Tiffany Mounting genannt wird.

Mittlerweile gibt es diese Fassungen auch mit 4 und 3 Krappen, welche den Diamanten halten. Durch die Krappenfassung des Diamanten im Solitär Diamantring kann das Licht von allen Seiten in den Diamanten eintreten und das Maximum an Brillanz und Leuchtkraft wiedergegeben werden. Der Solitär Diamantring wird traditionell sowohl als Verlobungsring, als auch als Ehering an die Frau verschenkt.

Der Name Solitär-Diamantring ist auf das Französische Wort solitaire zurück zuführen, welches Einzelgänger bedeutet. Bei einem Solitär Diamantring wird die Ringschiene nur von einem Edelstein/Diamanten gekrönt. Es gibt unterschiedliche Ausführungen für einen Diamantring, wie z.B. Spannringe und Ringe mit Diamanten, die inkrustiert gefasst werden.

 

Klassischer Solitärring

Solitär Diamantring

Inkrustierter Solitär-Diamantring

Solitär Diamantring

Schwarzes Gold

Immer mehr Beliebtheit hat sogenanntes „schwarzes Gold“.
Nachdem Gelbgold, Weißgold und Roségold bei jedem Juwelier erhältlich ist, sorgt „schwarzes Gold“ für Aufmerksamkeit bei den Schmuckliebhabern.
Schwarzes Gold ist eine Legierung/Rhodinierung von Weißgold oder Gelbgold.

Jedes Schmuckstück, welches aus Weißgold oder Gelbgold besteht, kann schwarz rhodiniert werden.
Sehr beeindruckend ist die Wirkung der schwarzen Rhodinierung bei Schmuckstücken mit schwarzen Diamanten.

Durch das dezente funkeln und blitzen der schwarzen Diamanten mit dem Zusammenspiel von schwarz rhodiniertem Gold werden sehr harmonische Schmuckstücke kreiert.
schwarzes Gold

Je nach Goldart, welche zum rhodinieren benutzt wird, fällt das Ergebnis der schwarzen Färbung aus.

Bei Weißgold entsteht durch das schwarz rhodinieren schwarzes Gold, dass eine sehr dezente grafitähnliche Färbung aufweist. Ähnlich wie bei feinem Roségold wirkt schwarz rhodiniertes Weißgold sehr edel.

Diamanten Info (4 C)

Diamanten Info (4 C)
Unterzieht man Diamanten einer Analyse kommt man an den sogenannten 4 C nicht vorbei. Diese Bezeichnung kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet:

 

Cut = Schliff

Color = Farbe

Clarity = Reinheit

Carat = Gewicht

Schliff:
Wenn wir von Schliff reden, sind damit die Proportionen und Anzahl der Facetten eines Diamanten gemeint. Egal welche Form der Diamant hat (Rund, Brillant, Marquise, Tropfen oder Prinzessschliff), jeder Diamant – unabhängig von seiner Form – erhält seinen Glanz durch seine Facetten.

Die maximale Menge an Licht, die durch die Tafel des Diamanten eintreten kann, ist abhängig von den geschliffenen Proportionen. Nur wenn die Proportionen stimmen, also nicht zu flach, oder zu tief geschliffen sind, wird das Licht über die Facetten an der Unterseite zerstreut. Dadurch wird es perfekt reflektiert.

 

Farbe:
Diamanten kommen in allen Farben vor. Für gewöhnlich bevorzugen die meisten Menschen weiße Diamanten. Bei den weißen Diamanten unterscheidet man zwischen farblos (D) und hellgelb (Z)

Die beste Farbe für einen Diamanten ist überhaupt keine Farbe (D). Ein vollkommen farbloser Diamant lässt das Licht komplett durch und splittet dieses in Regenbogenfarben auf.

Die Farbunterschiede zwischen der Farbe D und Z (23 Farbtöne) sind dermaßen fein, dass man ein geschultes Auge und jahrelange Erfahrung benötigt, um die Farbe eines Diamanten bestimmen zu können.

Reinheit:
Die Reinheit eines Diamanten wird durch seine Einschlüsse, auch “Schönheitsfehler” genannt, bestimmt.

Diese Reinheit, also die Menge und die Lage der Einschlüsse werden bestimmt, wenn man den Diamanten durch eine 10fache Vergrößerung betrachtet.

Die 10fache Vergrößerung ist das Standardmaß, das angelegt werden muss, um die Klassifizierung ordnungsgemäß durchzuführen. Höhere Vergrößerungen sind in bezug auf die Klassifizierung verboten.

Andere Bestimmungen, seien sie nun kleiner, oder wesentlich größer, sind nicht zulässig.
Kein anderer Edelstein besitzt die Fähigkeit soviel Brillanz zu erzeugen wie ein Diamant.
Diamanten die frei von Einschlüssen sind, sind sehr selten und deshalb sehr wertvoll.
Die Reinheit von Diamanten wird in folgende Klassifizierungen unterteilt:

IF = Lupenrein bei einer 10-fachen Vergrößerung sind keine Einschlüsse zu erkennen.

VVS-VVS2 = Sehr, sehr kleine Einschlüsse, die bei 10-facher Vergrößerung nur schwer zu erkennen sind.

VS1-VS2 = Sehr kleine Einschlüsse, die bei 10-facher Vergrößerung nicht schwer zu erkennen sind.

SI1-SI2-SI3 = Kleinere Einschlüsse, die leicht zu erkennen sind.

P1-P2-P3 = Große oder zahlreiche Einschlüsse, die mit dem bloßen Auge leicht zu erkennen sind und die Brillanz beeinträchtigen.

Karat/Carat:
Die Angabe Karat ist eine Gewichtsangabe für Edelsteine. Häufig bezieht man die Karatangabe auf Diamanten, obwohl sie auf alle Edelsteine zutrifft.
Je größer ein Diamant ist, desto höher ist für gewöhnlich auch sein Preis.
Voraussetzung hierfür sind jedoch auch die zuvor genannten Eigenschaften, die einen Diamanten im perfekten Zusammenspiel wertvoll machen, Stichwort 4C!

1.00 Karat entspricht = 0.2 Gramm.

Diamanten Info (4 C´s)

 

Schwarze Diamanten

 

Schwarze Diamanten

Für die schwarze Farbe eines Diamanten sind Graphiteinschlüsse verantwortlich. Das Graphit lässt den Diamanten schwarz aussehen. Schwarze Diamanten sind dadurch, dass Sie nicht transparent sind, schwer zu verarbeiten (Schleifen). Durch das Graphit wird bei geschliffenen schwarzen Diamanten meist ein deutliches Einschlussbild erkennbar sein. Das Einschlussbild zeigt sich teilweise als sogenannte „Kratzer“ oder in einer porigen Oberfläche, welche bei schwarzen Diamanten als normal bezeichnet wird. Perfekte geschliffene schwarze Diamanten sind eher selten zu finden.

Der wohl berühmteste schwarze Diamant ist der „The Black Orlov“ mit 67,50 Karat. Es heisst, dass der Rohdiamant mit einem Gewicht von 195 Karat in Indien gefunden wurde. Der größte geschliffene schwarze Diamant ist der „The Spirit of Grisogono“ mit 312.24 Karat. Der Rohdiamant wog 587 Karat.

Schwarze Diamanten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Die Schlichtheit eines schwarzen Diamanten macht ihn begehrt. Selbstverständlich spielt auch der Preis hierbei eine Rolle. Ein perfekter schwarzer 1.00 Karat Diamant ohne sichtbare Einschlüsse ist bereits ab ca. 350.00 Euro zu bekommen, wobei ein weißer 1.00 Karäter erst ab ca. 2000.00 Euro erhältlich ist (Je nach Schliffgüte, Reinheit und Farbe). Der schwarze Diamant wird sowohl in Ohrsteckern als auch in Ringen als Solitärdiamant bevorzugt. Selbst ein 10.00 Karäter schwarzen Diamanten sieht als Solitär in einem Ring gefasst nicht zu üppig aus. Die Fundorte von schwarzen Diamanten liegen nur in Zentralafrika und Brasilien.

 

Schwarze Diamanten sind echte Diamanten! Es sind Kristalle aus reinem Kohlenstoff, sogenannte „Karbonado“.

Schwarze Diamanten haben aufgrund Ihrer schwarzen Farbe nicht so ein „Feuer“ wie weiße Diamanten, da diese das Licht absorbieren, anstatt es zu brechen.

Es sind echte Diamanten, aber sie haben eine andere kristalline Struktur. Die gleichmäßige Kristallstruktur eigentlicher Diamanten (transparente Diamanten) bewirkt, dass ein geschliffener Diamant seine volle Leuchtkraft entwickeln und das eintreffende Licht in allen Regenbogenfarben reflektiert werden kann.

Anders sieht es bei schwarzen Diamanten aus. Schwarze Diamanten haben eine polykristalline Struktur, welches ein kristalliner Festkörper ist, der wiederum aus vielen kleinen Einzelkristallen besteht. Durch das Schleifen eines schwarzen Diamanten kann man die Oberfläche so gestallten, dass diese glänzt, jedoch das meiste Licht absorbiert wird.

Interessant ist die Herkunft der schwarzen Diamanten, da diese aus dem interstellaren Weltraum stammen. Ein Team von US Geologen haben Beweise für diesen Ursprung der schwarzen Diamanten veröffentlicht. Sie haben herausgefunden, dass schwarze Diamanten aus feinen Elementen Stickstoff und Wasserstoff bestehen, welche Indikatoren ihres extraterrestrischen Ursprungs enthalten. Die chemischen Eigenschaften des Karbonado weisen darauf hin, dass das Mineral in einer Supernova-Explosion noch vor der Bildung unseres Sonnensystems entstand. Die schwarzen Diamanten sind schließlich mit Meteoriten, oder als einzelner großer Diamant, welcher bei seinem Aufschlag zertrümmerte zu uns auf die Erde gelangt.

Grüne Diamanten

Grüne Diamanten
Grüne Diamanten. Die Farbe eines natürlichen grünen Diamanten ist auf natürliche Strahlung zurückzuführen. Natürliche grüne Diamanten sind sehr selten und sehr wertvoll.
Auf Auktionen erzielen natürliche Grüne Diamanten Rekordpreise von bis zu 220.000 USD/Karat.
Der wohl berühmteste und größte natürliche grüne Diamant mit 41.00 Karat ist der „Dresdner Grüne Diamant“ auch als „Grüner Dresden“ bekannt. Eine ganze Reihe von berühmten Diamanten haben eine Geschichte zu erzählen, wenngleich sie auch oft mit Legendenbildung zusammenhängt. Der „Dresden“ hat seinen Namen vom Aufbewahrungsort im grünen Gewölbe in Dresden. Man geht davon aus, dass der Diamant aller Wahrscheinlichkeit nach aus Indien stammt. Seine frühere Geschichte ist unbekannt. Im Jahre 1742 soll der „Dresden“ von Friedrich August dem II, Kurfürst von Sachsen, für angeblich 400 tsd. Taler gekauft worden sein. Nach heutigen Maßstäben eine unfassbar hohe Summe.
Der Rohdiamant aus dem der „Grüne Dresden“ geschliffen wurde, wog 119,50 Karat.
Die apfelgrüne Farbe des „Grünen Dresden“ Diamanten ist auf eine natürliche radioaktive Strahlung zurückzuführen.
Besonders beeindruckend ist auch der Tropfenschliff, durch dem der „Grüne Dresden“ eine außerordentlich hohe Brillanz hat.

Farbbehandelte Grüne Diamanten

Farbbehandelte Grüne Diamanten stellen die große Masse der auf den Diamantenmärkten erhältlichen grünen Diamanten dar.
Besonders begeht sind auch bei den farbbehandelten Steinen die leuchtend apfelgrünen Diamanten.
Durch künstliche Bestrahlung erhalten weiße und hellbraune Diamanten die grüne Farbe.

Blaue Diamanten

Blaue Diamanten
Für die blaue Farbe von „blaue Diamanten“ ist das Element Bor verantwortlich.
Das Element Bor kommt in der Natur nur in saustoffhaltigen Verbindungen vor.
Blaue Diamanten sind sowohl bei Schmuckliebhaber, als auch bei Edelsteinsammlern sehr begehrt.
Der wohl berühmteste blaue Diamant  ist der „Hope Diamant“ mit 45,52 Karat, welcher der Legende nach verflucht sei.
Diese Legende verdankt der Hope Diamant vermutlich u.a. seiner Phosphoreszenz, welche den blauen Diamanten im dunkeln ca. 1 Minute intensiv rötlich leuchten lässt.
Der Hope Diamant, obgleich man ihn häufig in Verbindung mit „Hoffnung“ bringt, verdankt seinen Namen dem Bankier Henry Philip Hope, der von ihm um 1830 erworben wird. Es wird davon ausgegangen, dass der Hope Diamant wohl aus einem anderen Stein umgeschliffen hervorging. Durch den relativ häufigen Besitzerwechsel, die der Legende nach immer rätselhaft ums Leben kamen, wurde dem Hope Diamanten ein Fluch angedichtet. 1958 wurde der Hope Diamant dem Smithsoninan Institute in Washington als Geschenk übertragen und kann heute dort besichtigt werden.
Sein Wert wird auf ca. 250 Mio.  US Dollar geschätzt.

Der zweitgrößte berühmte blaue Diamant ist der „Blaue Wittelsbacher“ mit 31,06 Karat.
Von der Reinheit, der Farbe, dem Schliff und der Größe erinnert dieser blaue Diamant sehr stark an den Hope Diamanten. Ursprünglich 35,56 Karat schwer, ließ Graff, ein Edelsteinhändler und Juwelier den Diamanten im Jahr 2009 umschleifen. Dabei verlor der ursprüngliche Wittelsbacher Diamant 4 Karat. Dieser Umschliff, bzw. Umarbeitung hat auch sehr viele Kritiken eingebracht, da durch den Umschliff der historische Kontext verlorenging. Der „Blaue Wittelsbacher“ tauchte das erste mal um 1666 auf. Die Vorgeschichte des Diamanten, als auch wo er seinen ersten Schliff erhielt, liegt im geschichtlichen Dunkel. Jahrhundertelang wanderte der „Blaue Wittelsbacher“ quasi durch die Königshäuser Europas.
Auf Grund der Weltwirtsschaftskrise anfang des 20. Jahrhunderts und den damit verbunden Liquiditätsproblemen im Hause Wittelsbach, durfte mit Genehmigung der damaligen Staatsregierung der „Blaue Wittelsbacher“ veräußert werden. Es fand sich kein Käufer. In den kommenden Jahrzehnten gelangte der Diamant auch in den Besitz des damaligen Kaufhausbesitzers Horton, der ihn für seine Frau erwarb. 2008 erwarb bei einer Auktion von Christie’s der „Blaue Wittelsbacher“ der Londoner Edelsteinhändler und Juwelier Graff den Stein, der ihn wiederum umschleifen ließ.

Braune Diamanten

Braune Diamanten
Braune Diamanten erhalten Ihre Farbe durch Deformationen des Kristallgitters, die bei Ihrer Entstehung im Erdinneren unter sehr hohem Druck und enormer Hitze geschieht. Einzelne Lichtanteile werden absorbiert und die restlichen Lichtanteile lassen die braune Diamanten Farbe entstehen. Der wohl größte braune Diamant ist der „golden Jubilee“. Der facettierte bernsteinfarbene Diamant hat ein Gewicht von 545,67 Karat. Das Gewicht des Rohdiamanten aus dem der „golden Jubilee“ geschliffen wurde, betrug ca. 755 Karat.

Braune Diamanten und Ihre Farbvariationen

Unter allen gefundenen Diamanten werden braune Diamanten am häufigsten gefunden.
Braun ist jedoch nicht immer gleich braun!
Gerade bei den braunen Diamanten gibt es eine sehr große „Farbpallette“, die es nicht gerade leicht macht, farblich passende Steine oder Schmuckstücke als Erweiterung oder Ergänzung für bereits vorhandene Steine oder Schmuckstücke zu erwerben.

Hinter den folgenden genannten Farbbezeichnungen stecken auch „braune Diamanten“:

Champagnerfarbene Diamanten

Cognac Farbene Diamanten

Schokoladenfarbene Diamanten

Bei diesen 3 genannten Brauntönen gibt es jeweils wiederum leichte Farbabstufungen wie zum Beispiel:

Light (hell)
Medium (mittel)
Dark (dunkel)

Gelbe Diamanten

Gelbe Diamanten
Gelbe Diamanten gibt es in unterschiedlichen Farbvariationen.
Für die gelbe Farbe eines Diamanten ist sein hoher Stickstoffgehalt verantwortlich. Je mehr Stickstoff in einem Diamanten vorhanden ist, desto kräftiger ist seine gelbe Farbe. Dieses trifft auch auf grüne Diamanten zu. Der wohl größte und berühmteste gelbe Diamant war der „Florentiner“ mit 137,27 Karat. Dieser gelbe Diamant, auch „Toskaner“ genannt ist mehr als sagenumwoben. So soll der Florentiner bereits im Jahre 1657 im Besitz der Familie Medici in Florenz gewesen sein, woher auch seinen Namen bekam. Im 18. Jahrhundert war der Florentiner dann im Besitz der Habsburger, dort in der Habsburger Krone. Später fand er in einer Brosche Verwendung. Seit 1919 des letzten Jahrhunderts ist der Verbleib nicht mehr bekannt. Gerüchten zufolge soll der Florentiner gespalten worden sein und neue gelbe Diamanten entstanden daraus. Gelbe Diamanten werden recht häufig gefunden.

Als „Canary Yellow Diamonds“ werden besonders intensiv gefärbte gelbe Diamanten bezeichnet.

Namensgebend war die intensiv gelb gefärbte Farbmutation der Kanarienvögel.
Allgemein fallen die Kanariengelben Diamanten wie fast alle Farbdiamanten unter den sogenannten „Fancy Diamonds“.
Wie bei den weißen Diamanten sind auch für den Preis eines gelben Diamanten die Farbe, die Größe, die Reinheit und der Schliff ausschlaggebend.

 

Wissenswertes:
Gelbe Diamanten und braune Diamanten kommen neben den weißen Diamanten am häufigsten vor!

Pinkfarbene Diamanten erzielen Millionen

 

Pinkfarbene Diamanten erzielen Millionen

Pinkfarbene Diamanten erzielen Millionen.

In Australien sind zwei pinkfarbene Diamanten für Milionen versteigert worden. Aus der bekannten Argyle Mine, die dafür bekannt ist, pink Diamanten „auszuspucken“ wurden nun zwei Diamanten, genannt Argyle Dauphine mit 1,56 Karat und Argyle Phoenix mit 2,51 Karat für jeweils über zwei Millionen Dollar an den Mann/Frau gegangen.

Die Argyle Mine gehört zum Rio Tinto Bergbaukonzern.
Des Öfteren liest man, dass pinkfarbene Diamanten bis zu 50 mal teuer seien, als herkömmliche weiße Diamanten. Das ist schwierig zu kommentieren, denn es hängt von vielen Kriterien ab, wie ein Edelstein taxiert wird. Die Farbe alleine lässt nach geläufiger Meinung nach eine Verfünzigfachung nicht zu. Ein Merkmal mag sicherlich die Seltenheit sein.

 

Alternative und preiswerte Alternativen

Da natürliche pinkfarbene Diamanten für die meisten Menschen unerschwinglich sind,  hält die Diamantindustrie auch hier farbbehandelte Alternativen für den kleineren Geldbeutel bereit.

Um aus einem hellbraunen oder einen farblosen Diamanten einen Pink Diamanten zu kreieren werden derzeit zwei Methoden angewandt.
Hier muss man unterscheiden zwischen den Behandlungsmethoden „Coated“ und „HTHP“.

Coated
Dieses ist die geläufige Behandlungsmethode um pink Diamanten zu erzeugen.
Auf der Rückseite der hellbraunen oder farblosen Diamanten wird eine pinkfarbene Schicht aufgetragen, die den Diamanten seine pinkfarbene Optik verleiht.

HTHP
Bei der HTHP Behandlungsmethode werden hellbraune und farblose Diamanten hoher Hitze und hohem Druck ausgesetzt. Nur wenige der mit dieser Behandlungsmethode behandelten Diamanten erhalten eine zufriedenstellende pinke Färbung, weshalb der Preis für diese Diamanten bei bis zu 30.000 Euro/Karat liegen kann. Im Vorfeld weiß man nicht, welche Farbe der zu behandelnde Diamant annimmt, wenn er dieser Behandlungsmethode ausgesetzt wird. Hier kann man fast von einem Glückspiel sprechen, wenn die erwünschte pinke Farbe erzielt wird. Genau dieser Umstand ist es, der pinkfarbene Diamanten, die nach dieser Behandlungsmethode entstanden sind, sehr teuer macht.
Pinkfarbene Diamanten erzielen Millionen. Dies wird in der Welt des Öfteren immer wieder vermeldet. Offenbar – und das scheint auf einen verstärkten Abbau hinzuweisen – ist Australien in Bezug auf Diamantförderung, da insbesondere auf pinkfarbene Diamanten sehr begehrt.

Wir werden gespannt sein, wie oft wir die folgende Meldung in den einschlägigen Gazetten lesen, oder hören werden: Pinkfarbene Diamanten erzielen Millionen.